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Eine der Leistungen des Fördervereins Seniorenzentrum Oferdingen e.V.:

Kunsttherapie

Kunsttherapie im Seniorenzentrum OferdingenWir fördern Kunsttherapien für die BewohnerInnen des DRK-Seniorenzentrums Oferdingen mit Dipolm-Kunsttherapeutin (FH) Marion Köhler.

Wer Demenzkranke in ihrem Alltag begleitet, weiß, wie schwer es ist, immer wieder neu einen Zugang zu ihnen zu finden. Die üblichen Formen der zwischenmenschlichen Kommunikation führen nicht selten zu Unsicherheit oder Misstrauen oder bleiben erfolglos. Vertrauen und Selbstwertgefühl müssen immer wieder neu gewonnen und gestärkt werden.

Viele Demenzkranke leben in ihrer eigenen inneren Welt und können sich mit Worten immer weniger oder gar nicht mehr mitteilen.

Was tun, wenn Worte für die inneren Bilder fehlen? Kunsttherapie kann hier nonverbale Zugänge und Begegnungsräume schaffen, in einem geschützten Rahmen ohne Leistungsdruck und ohne Zeitdruck.

Statt Demenzkranke immer wieder in unsere Realität zurückzuholen und zu korrigieren, können wir über die Kunst eine Brücke in ihre innere Welt bauen.

Wo kognitive Fähigkeiten immer mehr verloren gehen, kann Kunsttherapie die Gefühle des demenzkranken Menschen ansprechen. Kunsttherapie beinhaltet Malen, Zeichnen, Tonen und das Gestalten mit vielen anderen Materialien, hier im Seniorenzentrum auch mit Speckstein.

Der Förderverein Seniorenzentrum Oferdingen e.V. finanziert für die Demenzerkrankten eine regelmäßige Kunsttherapie. Dabei geht es nicht darum, Kunst zu produzieren, sondern den Gefühlen mit Hilfe der künstlerischen Mittel im geschützten Rahmen der Therapie Ausdruck zu verleihen. Das entstandene Werk kann seelische Prozesse anschaulich machen.

Kunsttherapie im Seniorenzentrum OferdingenKunsttherapie orientiert sich an dem, was der alte Mensch noch kann, an seinen Stärken, Ressourcen und an seiner Biographie.

Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen emotionalen Bedürfnissen.

So auch in der 1x wöchentlich stattfindenden Kunsttherapie-Gruppe im DRK-Seniorenzentrum Oferdingen, finanziert durch den Förderverein Seniorenzentrum Oferdingen e.V.

Vier bis sechs Demenzerkrankte nehmen seit Dezember 2007 für ca. 1 Stunde in der Kleingruppe teil und werden von der Dipl. Kunsttherapeutin (FH) Marion Köhler individuell begleitet. Die Regelmäßigkeit und das gleichbleibende Setting geben den Bewohnern Halt, Orientierung und Sicherheit.

Die Bilder drücken Gefühle aus, berühren, erzählen Geschichten aus der Biografie des Demenzkranken. Sie vermitteln, wie der Maler am Leben teilnimmt. Erfahrungen und Erlebnisse können im künstlerischen Dialog ganzheitlich verarbeitet werden.
Die Begegnung mit dem eigenen Ausdruck wird als stärkend empfunden.

Es ist eine Begegnung mit sich selbst oder mit einem anderen Menschen, die Begegnung mit einer Situation, mit der Natur, mit Farbe und Form.

Kontakt zur Therapeutin: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

AKTUELL

Bitte vormerken:
"Kunst im Grünen 2024"
am 23. Juni 2024
Siehe Termine...

Kaffeenachmittag

Es finden regelmäßig Kaffeenachmittage im großen Saal des DRK-Seniorenzentrums in Oferdingen statt.

  • Sonntag, 21.04.2024
  • Sonntag, 26.05.2024
  • Sonntag, 23.06.2024
    (mit "Kunst im Grünen")
  • Sonntag, 14.07.2024

Siehe Termine...

Nachfolgend sehen Sie Ausschnitte aus der Kunsttherapie im DRK-Seniorenzentrum Oferdingen. Ein schriftliches Einverständnis aller Teilnehmer bzw. ihrer Angehöriger zur Veröffentlichung der Werke liegt vor.

Über die Therapeutin:

  • Marion Köhler
  • Krankenschwester, Geriatrie-Onkologie (Kreiskrankenhaus Nagold)
  • Diplom-Kunsttherapeutin (FH), Schwerpunkt Kunsttherapie mit Demenzerkrankten

Was ist Kunsttherapie mit Demenzerkrankten?

  • Nonverbale Therapieform mit künstlerischen Mitteln
  • Ausdruck von Gefühlen und Bedürfnissen
  • Orientierung an Stärken, Ressourcen und Biographie
  • Das entstandene Werk kann seelische Prozesse anschaulich machen
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Gemeinschaftsgefühl

Wie wirkt Kunsttherapie?

  • Der Demenzerkrankte kann seine Gefühle und Bedürfnisse mitteilen.
  • Er tritt so aus seiner Isolierung heraus.
  • Der Demenzerkrankte kann selbst gestalten, trifft eigene Entscheidungen: dadurch Stärkung des Selbstwertgefühls.
  • Formen rezeptiver Kunsttherapie: Musik, Gerüche, Farbflächen
  • Das Hervorholen von Erinnerungen schafft eine vertraute und geborgene Atmosphäre.